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30.12.2008
09:53:51
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"Weihnachten" bedeutet für mich, jede Menge Menschen zu treffen und mich mit unterschiedlichsten Personen zu unterhalten. Der Besuch bei den Eltern, beiden Omas, der Abend mit unserer Tochter, ihrem Freund und unserer Enkeltochter, Telefonate mit Freunden oder der Austausch per Email. Eine Zeit des Austauschs und Kontakts zwischen Familie, Freunden und Klienten. Eine Zeit ganz im Sinne Cupidos, Merkurs und des Monknotens. Es wird sich über dies und jenes unterhalten. Doch dieses Jahr ist mir aufgefallen, egal, mit wem ich zusammen war, bei wem ich auch war und mit wem ich auch sprach. Einige Themen lagen allgemein hoch im Kurs: Finanzkrise, Arbeitsmarkt, Kriege und Auseinandersetzungen sowie natürliche Katastrophen. Die Menschen, mit denen ich zusammen war, spüren, dass sich die Lage verschlechtert. Sie sind unruhig. Jeder macht sich sein eigenes Bild von diesen Ereignissen zwischen Panik und nüchterner Betrachtung, Zukunftsangst und Egalität. Jetzt, zum Ende des Jahres, nutzen wieder viele Astrologen den Jahreswechsel, um auf sich aufmerksam zu machen. Und wahrlich die Zeit ist gut für Analysen, denn Aufregendes ist 2008 geschehen und wird sich erst 2009 weiterentwickeln. Und einige Personen kündigen schwere Jahre an und bekümmern damit weiterhin das ohnehin schon unruhige und von Unsicherheit geprägte Volk. Die Welt entwickelt sich. So war es und so wird es sein. Ein Blick in die Geschichte - und es braucht gar nicht zu weit zurückzugehen - lässt vieles deutlich werden. Alleine der Gedanke an den Zweiten Weltkrieg genügt; einst bekämpften sich unterschiedliche Nationen vehement und heute treffen sich alljährlich die Veteranen ebendieser unterschiedlichen Nationen zum jährlichen Plausch in friedlicher Harmonie. Die Welt dreht sich jedoch unbekümmert weiter. Nein, ich will hier nicht verharmlosen, was, für so viele Einzelschicksale, schreckliche Ausmaße annahm. Doch ich möchte aufzeigen, dass es Sinn macht weiterhin mit Lebensbejahung und Tatkraft durch das Leben zu schreiten. Im Buch „Blätter des Gartens Morya I" las ich hierzu im § 294: „Beglückend sind der Schönheit Wege. Die Not der Welt muss bald beseitigt werden. Des Neuen Lebens Wunder ist in Lumpen eingehüllt, und dennoch lebt es. Ja, ich ermutige, lebensfroh und optimistisch, in die Zukunft zu schreiten. Doch das obige Zitat soll auch als Mahnung gelten; wir befinden uns in einer Zeit, in der das „Wasser im Kessel kocht". Der Zeitenwechsel ins Wassermannzeitalter führt in eine Zeit der Gemeinschaft und mündet in der Entwicklung einer neuen Form der Menschheit. Doch zuvor muss eine Talsohle durchschritten werden, die bei Weitem noch nicht erreicht ist; muss „die Not der Welt bald beseitigt werden". Jeder sollte nach seinen Möglichkeiten sein Bestes tun, um die so wichtigen Werte wie Liebe, Schönheit, Wahrheit und Gerechtigkeit zuerst in seinem eigenen Bereich zu leben und hernach in die Welt hinauszutragen. Wir sollten die Zeichen der Zeit erkennen, um die kommende Zeit zu einem angenehmen Zeitraum zu machen. Wenn es möglich ist, mit enormen Milliarden Euro stumpfe Bankgebäude abrupt zu sichern, sollte doch ebenso auch möglich sein, mit einem ebensolchen Aufkommen Menschenleben zu sichern. Die Wichtigkeit der Zusammenarbeit und Gemeinschaft wird erkannt, jedoch nur spärlich und egoistisch umgesetzt in diesen Tagen. Im Buch „Hierarchie", § 380 lesen wir: „Gibt es nicht genug Erdbeben? Gibt es nicht genug Katastrophen, Stürme, übermäßige Kälte und Hitze? Ist nicht das feurige Kreuz erstanden? Erstrahlte nicht mitten am Tage ein Stern? Flammte nicht ein feuriger Regenbogen auf? Mehrten sich nicht die Zeichen hinlänglich? Die Menschheit aber will inmitten des Chaos die offensichtlichen Erscheinungen nicht kennen! So werden Wir auf keinem sichtbaren Zeichen bestehen, wenn Zweifel die Menschen blind machte. Aber inmitten dieser Blinden und Tauben sind die Kinder des Feuers zu finden. Ihnen senden Wir Zeichen, damit sie vom Nahen des Lichts Kenntnis erlangen." Der Weg in die Zukunft ist steinig. Doch aus jedem Stein, der einem im Weg liegt, lässt sich auch der Grundstein für ein Haus setzten. Die Gemeinschaft sollte der Grundstein unserer zukünftigen Entwicklung sein - sie ist das nahende Licht. In einer starken Gemeinschaft wird jede Entwicklung getragen, aufgefangen und gedämpft - wie schwer sie auch sein mag; und plötzlich wird das einst Schwere, gemeinschaftlich behandelt, leicht. Zum Abschluss noch ein Ausschnitt aus dem obigen § 294 des Buches „Blätter des Gartens Morya I": „Auf dem Pfad der Heldentat, da gibt es keine Furcht, denn des Herzens Feuer erleuchtet hell den Pfad der Wahrheit. Ewig ist des Geistes Schönheit. Der Geist erkennt, was Schönheit ist." Leb Du weiterhin optimistisch mit einem in die Zukunft gerichteten Blick. Doch strenge Dich auch endlos an, wo immer es Dir möglich ist, Liebe, Schönheit, Wahrheit und Gerechtigkeit zu verbreiten. Stelle jeder schlechten Tat, die Du erlebst, zehn gute gegenüber. Und auch für den Fall, dass es für diesen Beitrag zu viele Zitate aus der Agni-Yoga-Lehre sind, möchte ich insbesondere in Bezug zu den Nachrichten und Schreckensmeldungen, woher sie auch kommen, folgende Stelle aus „Blätter des Gartens Morya I", § 30, anführen: „Durch ein Vergrößerungsglas seht auf das Gute, das Unvollkommene verkleinert zehnfach, sonst werdet ihr die Alten bleiben." Dir einen guten Weg in ein Neues Jahr!
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15.12.2008
19:22:37
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Wir reden ganz gerne von unseren Vorhaben - oder? Geht es Dir nicht manchmal auch so, dass Du im Reden ganz groß bist, und dann in der Umsetzung, schwindet die Tatenlust rapide? Ein Beispiel dafür mögen die Guten Vorsätze sein, die sich am Ende des Jahres gesetzt werden; doch auch Alltägliches - sei es noch so gering - kann uns diesbezüglich arg auf die Probe stellen. Dich möchte ich an ein Beispiel aus meinem Leben teilhaben lassen. Dieses Beispiel offenbahrt Dir, wie direkt die Führung der Hellen Hierarchie sichtbar ins Leben tritt. Einen Abend gab es eine verbale Auseinandersetzung mit meiner Partnerin. Ein Wort ergab das andere und endete im Streit. In diesem Streit vollbrachte meine Partnerin einige ermahnende Worte an mich zu richten, die mich mitten ins Herz trafen: „Stephan, Du redest immer vom Agni Yoga; doch dann handel doch auch so, wechsele nicht immer zwischen gut und böse - sei einfach menschlicher." Diese Äußerung brachte mich ad hoc zum Nachdenken und Innegehen. Da ist etwas dran. Ich müsste auch meinen Worten gerade in solch banalen Situationen Taten folgen lassen. So grübelte ich den Rest des Abends still vor mir hin; und auch die Nacht bliebt von diesen Gedanken nicht verschont. Die Worte von meiner Partnerin stachen im Herzen, doch dies zurecht. Am nächsten Morgen waren die Gedanken entschwunden. Ich ging in die Küche, um mir meine Brote für die Arbeit zuzubereiten. Knipste das Licht an. Doch das flackerte unaufhörlich. Unerträglich! Mir wurde schummerig, also entschloss ich mich dazu, das Licht auszuschalten und mich mit dem spärlichen Schein der Lampe in der Dunstabzugshaube zufriedenzugeben. Wie jeden Morgen las ich in den Schriften des Agni Yoga. Und ich erreichte an diesem Tag den Paragraphen 22 des Buches „Gemeinschaft" : „Uns kann man nur in Harmonie erreichen. Es ist nicht nötig, Uns zu vergöttern; Einen Tag zuvor traf mich eine verbale Ohrfeige meiner Partnerin. Und an diesem Morgen erlebte ich, dass mein „flackerndes Verhalten" wahrlich eine unschöne Angelegenheit ist.Diese Mahnung setzte mir ebenfalls zu Recht richtig zu. In Sekundenbruchteilen schnellte der Zusammenhang zwischen der Glühbirne beim Broteschmieren und der Stelle im Agni Yoga in mein Bewusstsein. Ich selbst flackere. Mein Bewusstsein erkennt, dass dieses oder jendes Verhalten nur ein jämmerliches Abbild meiner unbegrenzten Möglichkeiten darstellt. Ich empfinde oft Reue. Und dennoch schaffe ich es viel zu selten über Dies oder Jenes Herr zu werden. An diesem Morgen wurden mir beim Studium der Lehre viele Sachen schmerzlich bewusst. So konkret kann die Zusammenarbeit mit der Hellen Hierarchie sein!
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05.12.2008
19:30:25
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Kennst Du das auch? Du kommst in einen Raum hinein und kannst direkt die Stimmung, die „in der Luft liegt" fühlen. Herrscht eine positive Atmosphäre oder eine Negative? Wurde zuvor gelacht oder sich gestritten? Wir erfahren alltäglich, dass wir aufgespeicherte Energien wahrnehmen und erfahren können. Das ist keine Zauberei sondern psychische Energie. Mit dieser Erkenntnis sollten wir umdenken. Wir sind nicht nur für unsere Handlungen verantwortlich. Nicht nur die Taten, die wir tätigen, lassen gewisse Auswirkungen sichtbar werden, sondern auch unsere Gedanken, die wir für uns behalten schießen Pfeile in den Raum in Form von Stimmungen und Energien. Ist es so schwer sich vorzustellen, dass Gedanken ebenso wirksam sind, wie Taten? Entstammen alle unsere Handlungen doch vom Denken, das den Ausführungen dieser doch zuvor kam. Mehr noch. Wir sollten in Erwägung ziehen, dass unser Denken auch ohne irgendwelches äußere Handeln Wirkungen zeitigt. Ein Beispiel, was jeder aus seinem Leben kennen dürfte. Wir stehen morgens auf und fühlen, dass der Tag ein schlechter werden wird. Und er wird es. Ein anderes mal, wachen wir in Siegerlaune auf und siegen. Unsere Gedanken bewirken mehr, als wir uns eingestehen wollen. Im Buch „Blätter des Gartens Morya II" lese ich im § 190: „Saget den Neuen, dass die Verantwortung für das Denken erkannt werden muss. Früher war man für die Tat verantwortlich, dann erkannte man die Bedeutung des Wortes, und jetzt ist die Zeit, das Feuer des Gedankens zu erkennen. Besser ist es, zu schweigen und die Gedanken zu reinigen." Nicht nur unsere Taten und Worte sind Sender von Ursachen, sondern auch unsere Gedanken. Wir sollten im eigenen Interesse daran interessiert sein, ein klares, bewusstes und den ethischen Grundlagen - Schönheit, Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe - entsprechendes Denken zu bevorzugen. Dies lässt sich mit stetiger Übung aneignen und ausbauen; der wert ist lohnend. Ich selber ertappe mich recht häufig dabei, wie ich unfruchtbare, niedere und gemeine Gedanken aufbaue. Wie sollte es auch anders sein, wo ich doch über Jahre so dachte und mir diese Art zu Denken angewöhnte? Doch sobald es bewusst wird, schieße ich sofort einen anderen Gedankenpfeil, einen positiveren, ab. Lasst uns gemeinsam üben unsere Gedanken zu reinigen.
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03.12.2008
18:45:02
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Reden ist einfacher als handeln. Diese einfache Wahrheit wird wohl jeder kennen, der sich schon einmal zu Neujahr etwas vorgenommen hat, dass er dennoch nicht einhalten konnte. Es gibt nur eine einzige Möglichkeit Zeugnis abzulegen darüber, was man im tiefsten Inneren des Herzens weiß. Und diese Möglichkeit ist die direkte Tat. Wie viele Menschen sprechen von dem was sie gerne machen würden, wenn sie nur könnten! Wie viele verschieben wichtige Entscheidungen auf ein ewiges Morgen! Wie viele Menschen haben nichts zu tun, obwohl sie nichts zu tun haben! Der Agni Yoga ist keine Lehre, die man in der Theorie erlernen und an einigen wenigen Feiertagen praktizieren kann. Er erfordert ein stetiges Umsetzen der Lehre im Alltag und ein fortwährendes Arbeiten an sich selbst. Nicht schöne Worte, sondern mutige Taten, beweisen die Treue. Nicht Lippenbekenntnisse sondern nachweisbare Handlungen führen zum Ziel. Diese Wahrheit, die ein jeder kennt, verlangt, Wünsche, Träume und Ziele in Angriff zu nehmen und dort aktiv zu werden, wo es nötig ist. Es gibt viele Menschen, die so laut sprechen, dass wir ihre Taten nicht mehr hören können. Wir sollten schweigend arbeiten, sodass unsere Taten allerlei Zeugnis ablegen von unseren Überzeugungen und Idealen, die wir nicht mehr verbal preisen müssen. Im Agni Yoga lese ich im Buch „Blätter des Garten Morya II" in §281: „Ich möchte Zusammenarbeit nicht nur auf dem Papier und in Worten sehen, sondern in der Tat. Besser ist es, Liebe in die Tat umzusetzen, als von ihr zu sprechen. Es ist besser, dass sich Ergebenheit in Taten äußert und nicht allein in Worten. Richtiger ist es, überflüssige Worte zu vermeiden und dafür tatkräftige Beweise zu erbringen."
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26.11.2008
20:58:36
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Jetzt möchte ich etwas sehr wichtiges ansprechen, was mir sehr am Herzen liegt. Die Agni-Yoga-Lehre besteht auf die Gleichberechtigung der Frau in allen Ebenen und ruft diesbezüglich zu einem enormen Umdenken auf. Die Frau wurde über Jahrhunderte ausgebeutet und ihrer Rechte entzogen. Diesem Treiben muss ein Ende bereitet werden. In unserer vermeindlich aufgeklärten Zeit erleben wir immer noch zuhauf, dass Frauen den Männern nicht gleichgestellt sind. Ohne viel Kommentar geben zu wollen, möchte ich hier lediglich den etwas längeren (auf "weiterlesen" klicken) und sehr erhellenden Text von Helena I. Roehrich einbringen, der aus den Briefen von ihr stammt und am 19.10.1929 verfasst wurde: Die kommende, große Epoche ist eng verbunden mit dem Einfluß der Frau. Die zukünftige Epoche wird, wie in den besten Zeiten der Menschheit, der Frau wieder ihren rechtmäßigen Platz an der Seite ihres ewigen Weggefährten und Mitarbeiters, des Mannes, einräumen.
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Studientagebuch
09:53:51
es bedarf einer bestimmten Eigenschaft des Geistes, wie eine Lampe mit übereinstimmender Spannung. Eine flackernde Lampe ist bei langwieriger Arbeit unerträglich. Die Gesetze sind überall die gleichen, und nach dem Gesetz der Gerechtigkeit schadet sich eine flackernde Lampe selbst. Ich rate Meinen Lampen nicht zu flackern. Das Dynamo wird nicht durch die Beschaffenheit der Lampen beschädigt, stimmt aber die Spannung der Lampen nicht überein, endet dies oft mit einem traurigen - Zing! Und das Grundmetall muss erneuert werden. Die Gesetze sind in allem gleich."