| Hypothese zum Zusammenspiel zwischen Summen- und Halbsummen |
| Donnerstag, 21. August 2008 um 18:02 Uhr |
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Der folgende Text aus dem Jahre 1993 stammt von Udo Rudolph anlässlich eines Seminars im Mai in Bienenbüttel. Hermann Lefeldt prägte den Satz:
Dies Postulat von Lefeldt ist noch wenig erprobt. Ich habe mich damit in den Hamburger Heften öfter auseinandergesetzt und bin zu dem Schluß gekommen, daß Summen und Halbsummen immer Teile eines Ganzen sind. „Sie gehören damit zusammen, wie Kern und Schale einer Frucht, wie das Innere- und das Äußere eines Menschen, oder wie Saat und Ernte. Es ist eine feststehende Tatsache, daß wir in einer Welt der Polaritäten leben. Darum denke ich, daß sich in dieser Hypothese, der Verknüpfung von Innen und Außen sehr viel neue Möglichkeiten für unsere Witte-Astrologie ergeben. Kern und Schale unterscheiden sich dadurch, daß die Schale als das Äußere sichtbar ist und der Kern als zunächst nicht sichtbar angesprochen werden kann. Wir wissen, das unser optisches Sehen und Erkennen, nur ein Teil dessen ist, was wir wahnehmen können. Wir erfassen damit noch lange nicht das Ganze. Der feinstoffliche, nichtsichtbare Bereich ist, wie wir wissen zu berücksichtigen, denn er wirkt in unsere sichtbare Welt hinein. Unser Streben muß auch darauf gerichtet sein, möglichst alles wahrzunehmen. Wissenschaft und Technik sind ständig bemüht ihre Leistungen durch Optimierungen zu verbessern und nochmehr von dem zu entdecken, was uns heute noch verschlossen ist. Sollten wir nicht auch bemüht sein, bessere Möglichkeiten zur Unterscheidung und Optimierung für unsere astrologische Arbeit zu suchen? Ist die Saat gut, dann können wir auch eine gute Ernte erwarten. Saat und Ernte, Kern und Schale, das Innere und das Äußere eines Menschen gehören ursächlich zusammen, sie sind nicht nur Teil eines Ganzen, sie würden auch Anwendung finden können, beim "Ursache-Wirkungs-Prinzip", das im Zusammenhang mit: "Anfang und Ende" eines Vorhabens gesehen werden kann. Wenn die Hypothese richtig istt, hätten wir hiermit auch einen neuen Ansatzpunkt für unsere Reinkarnations-Untersuchungen: Denn zwischen Geburt und Tod (Anfang und Ende) besteht ein gleiches analoges Prinzip, das sich gut in dieses Thema mit einbinden läßt. Beim Vergleich zwischen den Summen eines vorangegangenen Lebensträgers, mit den Summen des "Wiedergeborenen" könnten wir Aufschluß über die mögliche Richtigkeit der Lefeldt-Hypothese auch hier erhalten und die Frage lösen, ob wir es mit einer echten Widergeburt zu tun haben oder nicht. Die Schwerpunkte eines Horoskops, die wir seit längerer Zeit in den Anhäufungen der vorhandener Halbsummen (22°30') sehen, gestatten uns eine erste Grundbeurteilung des Horoskops. Wir können die Summen in gleicherweise als Schwerpunkte betrachten, wenn sie als Ballungen voller Faktoren im Gradbereich auftreten. Durch Schwerpunktsbetrachtungen werden wir auf Besonderheiten aufmerksam die uns als erstes auffallen, in die Einzelheiten gehen wir später, wenn wir eine Achse analysieren. Der Arbeitsgang durch Erfassung der Schwerpunkte, vom Groben ins Feine zu gehen ist ein natürlicher "Entdeckerweg." Im Horoskop von Bill Clinton stellten wir bei den Summen-Anhäufungen u.a. fest, daß HA+HA = VU+VU ist. In diesem Planetenbild steckt eine große unbekannte Gefahr für den US-Präsidenten. Im 22°30'- Bereich werden durch dieses Planetenbild die Werte 6° 13' - 6°23' tangiert. Hier befinden sich folgende wichtige Halbsummen: MC/KR (6°14') = HA/AP (6°14') = MC/ZE (6°20') = MA (6°21') = SA/HA (6°22') Bedeutung: Schwerer Autoritätsverlust, durch Feindschaft aus der Vergangenheit. Ich akzeptiere die von Lefeldt aufgestellte Hypothese und möchte sie wie folgt ergänzen: Summen, beschreiben das angesammelte Bewußtsein eines Lebensträgers. Sie verkörpern die Summe aller Erfahrungen auch die, aus früheren Leben. Summen treten nach außen nicht gleich in Erscheinung, wir könnten mit ihnen das Verborgene erfassen und hätten die Möglichkeit auf den Kern einer Frage vorzustoßen, wenn die aufgestellte Hypothese richtig ist. Die sich um den Summenpunkt gruppierenden Halbsummen spiegeln dann den äußeren Erlebnisbereich wieder. Halbsummen beziehen sich stärker auf das äußere, erkennbare Leben. Sie zeigen verschiedene, äußerlich sichtbare Erlebnisebenen an, und stehen mit unserem inneren Erleben im engen Zusammenhang. Der Innere und nicht sichtbare Bereich des Menschen hat sehr viele Schichten, er gibt uns Astrologen viele Rätsel auf. Es geht hierbei nicht allein um die inneren Organe, die immerhin noch aus sichtbarer Materie bestehen, wenn auch in feinerer Art, als das nach Außen in Erscheinung tretende, sichtbare Bild vom Menschen. Wir müssen langsam zur Kenntnis nehmen, daß der Mensch zahlreiche feinstoffliche Körper besitzt, wie Astral-, Mental- und Äther-Körper, die wir alle noch zu wenig kennen und auch mit unserer Planetenbilder-Sprache noch nicht erfassen können. Dazu kommen noch die Aura, die Chakren und das Sperrnetz. Sie alle gehören zum nicht sichtbaren Bereich des Menschen und müssen erkannt und mit einbezogen werden, in unsere Ganzheitsbetrachtung. Horoskop-Analysen, die mit Summen, Halbsummen und Differenzen durchgeführt werden sprechen alle Lebensbereiche an. Viele Astrologen der Hamburger Schule haben auf die Erlebnisebenen der Häuser verzichtet, weil sie sagen, daß die Planetenbild-Betrachtung ebenfalls Auskunft über die Erlebnisebenen und Lebensbereiche gibt, die man glaubt nur mit der Häuserbetrachtung abdecken zu können. Die von Alfred Witte aufgezeigten Errungenschaften in der astrologischen Arbeits- und Betrachtungsweise haben sich mit seinen Veröffentlichungen in den 20iger Jahren nicht erschöpft. Verschiedene neue Überlegungen sind von Wittes Schülern und weiteren Nachfolgern hinzugekommen, an die zu seinen Lebzeiten noch niemand gedacht hat. Im Vergleich zwischen Summen- und Halbsummen treten häufig wiederkehrende Ballungen auf, denen eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte. Hier scheinen sich ungelöste Probleme aus vergangenen Likarnationen wiederzuspiegeln, die so oft wieder auftauchen, bis sie vom Lebensträger gelöst sind. |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 04. November 2008 um 17:30 Uhr |
