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Agni Yoga zum Thema Astrologie Drucken E-Mail
Donnerstag, 21. August 2008 um 18:28 Uhr

Agni Yoga und Astrologie stehen sich freundschaftlich gegenüber.

In den Büchern des Agni Yoga finden sich einige Passagen, die sich speziell der Astrologie widmen.
Diese Paragraphen wurden von mir herausgefiltert und kommentiert, um einen Eindruck davon zu vermitteln, wie herrlich unsere Astrologie mit der Lebendigen Ethik harmoniert.

Die Reihenfolge der Darstellung entspricht der Reihenfolge der Bücher des Agni Yoga.


 

Die Astrologie ist ebenso wichtig, wie die Medizin. Die Ursache dafür, dass sie nicht mehr als Wissenschaft erkannt wird, lässt sich darin finden, dass die Wissenschaft verlernte, das Offensichtliche wahrzunehmen. In gleichen Maße, wie nur das rein mess-, fühl- und materiell Wahrnehmbare Beachtung findet, werden augenscheinliche Offensichtlichkeiten übersehen.
Wissen baut auf vorheriges Wissen auf. Wenn wir nur in die Zukunft blicken, ohne die Schätze der Vergangenheit zu wahren, werden wir in der Entwicklung nicht so erfolgreich voranschreiten, wie wir könnten.

Blätter des Garten Moya 1, Erleuchtung, 307
5. Nun, wenn ihr gefragt werdet: "Anerkennt ihr die Astrologie?" So antwortet: "Verneint ihr die Medizin?"
Wenn man euch fragt: "Besteht Ihr darauf, dass der Geist existiert?" Antwortet: "Verneint ihr die Entwicklung der Materie?"
Wenn man fragt: "Warum sorgt ihr euch um die toten Lehrer?" Antwortet: "Ist die Wissenschaft für euch noch unzugänglich?"
Wenn man euch sagt: "Es scheint, ihr seid nicht abgeneigt, die Pergamente zu lesen!" Antwortet: "Geht zurück zur Schulbank, nachher wollen wir darüber sprechen."
Wenn man euch fragt: "Wie stellt ihr euch den Kosmos vor?" Antwortet: "Wie einen Wassertropfen."
Wenn man euch fragt: "Warum habt ihr den Lehrer anerkannt?" Antwortet: "Weil Er Selbst Sich an uns wandte, um unser Wissen zu entwickeln."

 

Wenn wir uns mit Astrologie beschäftigen, dann widmen wir uns der Mischung von unterschiedlichen Energien. Diese Mischung von kosmischen Energien, die ein Astrologe auswertet, kann ohne Umschweife als Astrochemie bezeichnet werden.
Wir sind ständig chemischen, physikalischen, biologischen und zwischenmenschlichen Einflüssen ausgesetzt, die unser Handeln beeinflussen, variieren und präge. Wenn es um einfache offensichtliche Angelegenheiten geht, leugnet keiner den Einfluss von gewissen Faktoren. Wird im Raum der für unser Auge unsichtbare Sauerstoff knapp, so bemerken wir das anhand von Konzentrationsmangel und Müdigkeit schnell. Ebenso, wenn Kohlenmonoxid im Raum - z. B. bei unsachgemäßer Kaminfeuerung - zunimmt; auch Kohlenmonoxid ist für uns nicht wahrnehmbar. Und dennoch erkennen wir es als Vorhanden an.
Die Astrologie erarbeitete sich einen Erfahrungsschatz, der noch feinstofflichere Wahrnehmung ermöglicht. Wenn wir diese Erkenntnisse zuerst skeptisch beäugen und anschließend kritisch analysieren, werden die Schlussfolgerungen unzweideutig in Richtung Astrochemie drängen.

Agni Yoga, 18
Durch Astrochemie lassen sich die besten Wirkungen auf bestimmte Organismen feststellen. Astrologie ist nichts anderes als Formeln der Astrochemie. Ein Mensch, der ein von Nikotin verseuchtes Haus betritt, wird Giftteilchen mit sich nehmen. Gleicherweise wird ein Mensch, der die Wirkung astrochemischer Strahlen einmal an sich erfahren hat, immer auf eine bestimmte Verbindung ansprechen. Es ist leicht festzustellen, wann es notwendig erscheint, sich einer bestimmten Person zu nähern.Der Krieger des Lichts

Die sogenannten Sonnenflecken verstärken chemische Einwirkungen. Die Menschen sprechen immer wieder von der Unruhe der Welt beim Auftreten von Sonnenflecken, und selbst eine schwache Wahrnehmung zwingt einem zu richtigen Überlegungen. Doch vergegenwärtigen wir uns die auffallenden chemischen Reaktionen, dann ist es nicht schwer zu begreifen, dass der Raum von den wirksamsten Zusammensetzungen - Oxyde von Metalloide - gesättigt ist. Kann man leichtfertig die evolutionäre Macht der Materie leugnen, wenn sich aus dem Unerschöpflichen Reservoir Strahlen von unermesslicher Stärke über unsere Häupter ergießen? Besonders feinfühlige Organismen können bezeugen, dass während der Kulminationszeit der Sonnenflecken die Strahlen der Gestirne wegen ihrer Substanz für sie unerträglich sind. Auch beim Niedergehen der großen Meteore kann man ein Erbeben des Nervensystems fühlen. Bisher vermochten die Menschen ihren Platz in diesem riesigen Laboratorium nicht zu erkennen. Allein diese einzige Erkenntnis würde den menschlichen Organismus gewappnet und, anstatt beängstigender Beobachtungen von Beben des Seismographen, das Suchen in die Unbegrenzten Höhen - so materiell wie das morgige Mahl, so majestätisch wie die Myriaden von Sternen - gelenkt haben.

 

Die Menschheit sucht eine Rückverbindung zu ihrem Ausgangspunkt. Der kosmische Einfluss, dieses feingliedrige System unzähliger ineinander verlaufender Zahnräder, zeugt von einer tiefen Verbindung jenseits unseres Vorstellungsvermögens zum gesamten Kosmos.
Die Astrologie liefert die notwendigen Grundlagen, um die Auswirkungen der kosmischen Einflüsse auf das irdische Leben und Sein, zu erfassen und auszuwerten. Und dies ermöglicht die Zusammenhänge der kosmischen Naturgesetze zu erkennen und aus der Erkenntnis das Wissen um höhere Verbindung zu mehren.

Unbegrenztheit 1, 122
Seit undenklichen Zeiten ist kosmischer Magnetismus als die Quelle des Lebens bestätigt worden. In den Kulten, in denen die Menschen als Ursprung Sonne und Sterne sowie auch die Elemente anriefen, wurde kosmischer Magnetismus bekundet. In alten Zeiten suchte der Mensch nach dem, was ihn der kosmischen Schöpferkraft näher bringen konnte. Sobald der Geist die Äußerung kosmischer Erscheinungen entdeckte, wusste er, wohin seine Bestrebungen zu richten waren.

Astrologie ist gänzlich auf den Voraussetzungen der Gesetze kosmischen Magnetismus aufgebaut. Leben und seine Beendigung werden vom selben Magnetismus bestimmt. Solange durch die Macht des Magnetismus die wechselseitigen Verbindungen aufrechterhalten werden, fließt Leben. Gleichwohl kann kosmischer Magnetismus den durch die Psychodynamik des Geistes augenscheinlichen Bedingungen entsprechen. In der Tat, der im Rhythmus mit dem Kosmischen Magneten fortschreitende Geist kann sich in vollem Einklang auf die Anziehung der Evolution einstellen. Der Tod eines Menschen kann als der Beweis einer mächtigen Anziehung des Kosmischen Magneten angesehen werden. Es ist schwierig, Leben und Tod nicht dieselbe Bezeichnung zu geben, da beide in unberechenbarem Wechsel derselben Anziehung unterliegen, nur ihre Verbindungen und Bestimmungen ändern sich. Soviel könnte von der Erkenntnis der Größe dieses Gesetzes der Verschmelzung im ganzen Kosmos abgeleitet werden. Der Beginn und das Ende treffen sich wahrhaftig im Raum!

 

Alle Einwirkungen lassen sich mit der Astrologie exakt lokalisieren.
Darin liegt eine hervorragende Möglichkeit der forschenden Betätigung. Der Mensch bekommt mit dem astrologischen Instrumentarium die Gelegenheit dargeboten, jedes Ereignis zu ermitteln.
Der Weg dorthin führt über die - anfangs vielleicht skeptische - Anwendung der Astrologie, die sich mit den notwendigen Wirkkräften auseinandersetzt. Die Astrologie ist damit ein wichtiges Mittel, um sich selbst zu erkennen, und darüber hinaus sich im kosmischen Zusammenhang wiederzufinden.
Die Anwendung der Astrologie darf nicht auf bloßer Befriedigung der Neugierde beruhen, sondern sollte - und das ist meiner Ansicht nach die einzige wahre Aufgabe der Astrologie - zur Selbsterkenntnis führen.

Unbegrenztheit 1, 129
Durch Astrologie lässt sich der kosmische Magnetismus genau feststellen, wenn es gelingt, den Lauf der Ereignisse zu bestimmen; man kann sie dann genau bestimmen, wann man den kosmischen Magnetismus als die herrschende, bewegende Kraft annimmt. Alle Lebenserscheinungen lassen sich berechnen. Man kann Kenntnis erlangen von allen Ereignissen und Erscheinungen geistiger und planetarer Wesenheiten. Kosmischer Magnetismus sammelt die höchsten Aspekte kosmischer Anziehung. Der Geist, der auf die Anziehung anspricht, wird in gleichem Maß zu jenem Teil der Kosmischen Vernunft, der als das Gebot des Seins bestätigt wird! Schönheit ist in jenem Gebot enthalten. Und das Gebot, das den Geist vom Planeten befreit, verleiht die Erleuchtung, die zu den höheren Sphären führt.

 

Wir benötigen ein neues Weltbild, dass den Menschen als sich ständig entwickelndes Lebewesen erfasst und daraus die Konsequenzen ableitet. Mit dem Erkennen um das eigene unaufhörliche Leben, erlangen wir ein Bewusstsein dafür, wie wichtig es ist, uns ständig weiterzuentwickeln. Und diese Weiterentwicklung führt in eine neue Stufe der Evolution - der menschlichen Entwicklung.
Die Astrologie wird hier eine große Hilfe sein, denn sie vermag den Menschen entsprechend seiner körperlichen, seelischen und geistigen Anlage zu fördern in seiner Entwicklung.
Die geistige Entwicklung jedes einzelnen Menschen lässt sich über astrologische Erkenntnis beschleunigen und dem Erdenbürger seine eigene Evolution vorwärtstreiben.

Unbegrenztheit 1, 214
Bei der sogenannten Verschmelzung von Elementen, die mit der Anziehung des Kosmischen Magneten in Wechselbeziehung stehen, ist es wichtig, dass die Bedingung genauer Identität oder einer harmonischen Verbindung erhalten bleibt. Beim Sammeln der neuen Rasse kommt diesem Grundsatz primäre BeMaitreyadeutung zu. Wenn das Fundament der Rasse gelegt ist, wird das Sammeln nach den besten Prinzipien festgesetzt. Der Kosmische Magnet treibt das Korn an, und um ihn herum wird eine mächtige Monade entwickelt. Jedes Korn hat seinen Zyklus, der sich nach einem allgemeinen Prinzip gestaltet. Wenn das vorherrschende Element feurig ist, wird das Prinzip der neuen Rasse auf Feuer aufgebaut.

Astrologie, die älteste Wissenschaft, kennt die Anordnung jeder Rasse und jedes Volkes. Wenn eine neue Rasse erwogen wird, lenkt das Grundprinzip alle Aspekte ihrer Evolution. So wie man daher nach der Astrologie eine Berechnung der Völker anstellen kann, so kann man auch das Wesen der entstehenden Rasse vorausbestimmen. Alle Schattierungen darin sind so fein, dass nur die höchste Erkenntnis diese Netze der Materia Lucida verbinden kann.

 

Auch wenn sich viele Menschen zurzeit mit der Astrologie befassen, ist dies kein Garant dafür, dass die Astrologie, obwohl sie auf kosmischen Grundlagen basiert, fehlerfrei arbeitet. Es gibt viele Einflüsse, die zu Ungenauigkeiten führen. Seien es kosmische Differenzen oder eine Mangelnde ganzheitliche Betrachtungsweise: der Mensch ist nicht unfehlbar und kann daher auch astrologisch irren.
Um möglichst gute Ergebnisse zu erwirken, sollten wir bestrebt sein, uns zu einem inneren und äußeren Gleichgewicht hinzuwenden. Die Astrologie wird dann zu einem wertvollen Instrument der Erkenntnis, wenn wir über eine geistige Lehre verfügen, die uns ermöglicht tiefer in die Ursachen einzudringen und nicht an der materiellen Oberfläche zu verharren, sondern in die Feinstofflichkeit vorzudringen..

Feurige Welt 1, 258
Der Astrologie wird derzeit viel Aufmerksamkeit geschenkt. Auch die Wissenschaft nimmt schließlich die kosmischen Gesetze wahr. Doch man kann bemerken, dass sich sogar bei genauen Berechnungen oft Ungenauigkeiten ergeben. Man sollte wissen, worauf diese Schwankungen zurückzuführen sind. Wir dürfen nicht übersehen, dass der Planet gerade jetzt in schwere Schichten gehüllt ist; durch solch eine gesättigte Atmosphäre können chemische Strahlen gebrochen werden. Die Relativität von Schlussfolgerungen ergibt sich aus dieser nie dagewesenen Lage. Das gleiche kann auf anderen Gebieten beobachtet werden. Die Behauptung von der Haltlosigkeit aller Berechnungen rührt von der Unwilligkeit her, der Wirklichkeit Beachtung zu schenken. Die Menschen wollen alles ihrem eigenen Verstehen anpassen. Ihr habt einmal gesehen, wie sich die Menge ihren Weg ins Theater erzwang, obgleich die Bühne schon in Flammen stand. So ist es in allem. Es ist wahr, dass der abgeschlagene Kopf eines Hundes zu bellen vermag, doch der menschliche Geist verstummt. Solch eine Irrationalität und ein Mangel an Gleichgewicht herrschen! Die Zeit ist gefährlich; mit Recht überkommt einen Wehmut!

 

Wir können unsere Seele so weit beeinflussen, dass wir in der Lage sind mittels hypnotischer Verfahren unter anderem auch Schmerzen zu bekämpfen. Genauso wie in der westlichen Medizin oft angewendet, wird mit psychischen Mitteln gearbeitet; es werden oft Symptome ohne Kenntnis der Ursache behandelt - und dies ist ein unguter Weg.
Die Astrologie ist auch im medizinischen Rahmen eine fruchtbare Hilfe, die zur genauen Krankheitsbestimmung ebenso eingesetzt werden kann, wie zur Therapiefindung.
Die Macht geistigen Einflusses auf den Körper sollte hoch angesehen und praktiziert werden; doch dies ist noch ein, für westliche Mediziner, weiter Weg.
Die Astrologie hilft Ursachen selbst hinter den körperlichen Symptomen zu erkennen und an ihnen zu arbeiten. Ebenso vermag sie körperliche Defizite selbst darzustellen. Ein unschätzbares Instrument wird noch überwiegend brach liegen gelassen.

Feurige Welt 1, 293
Heilen durch Suggestion wurde feuriges Streben genannt. Freilich, diese Heilmethode entwickelt sich jetzt immer mehr. Deshalb sollte man den durch unkundige Anwendung der feurigen Energie möglichen Schaden verhüten. Suggestion kann Schmerzen lindern, doch wenn jene, die Suggestion anwenden, den Ursprung der Krankheit nicht kennen., kann diese Suggestion mit schädlichen Narkotika verglichen werden. Anders ist es hingegen, wenn ein erfahrener Arzt Suggestion anwendet; er lindert nicht nur den Schmerzreflex, sondern auch den Verlauf der Krankheit und kann den entsprechenden Organen suggerieren, ihre normale Funktion wieder aufzunehmen. Ein weiser Arzt wird auch Astrologie nicht ablehnen. Man möge lachen soviel man will, doch ein wissenschaftlich erstelltes Horoskop hilft die Krankheit zu ermitteln und Nebenumstände zu begünstigen. Man sollte der Astrochemie volle Aufmerksamkeit zuwenden und die Macht der Suggestion zu verstehen. Wenn Suggestion sich der feurigen Energie bedient, wie tief und stark ist dann der durch Feuer ausgeübte Einfluss! Man muss die jetzt von Hypnotiseuren gebrauchte Gewohnheit beschränkter Befehle und Verbote aufgeben. Allein die Kenntnis des Organismus und aller Umstände erlauben es dem Arzt, sein Befehl allen betroffenen Teilen zuzusenden. Die geschwächten Organe können wieder bedeutend hergestellt werden, wenn sie auf das Feuer des Herzens gerichtet und damit vereint werden. Jeder Arzt muss die Suggestionkraft in sich entwickeln.

 

Jedes Handeln geschieht aus einer inneren Motivation heraus. Irgendetwas treibt uns an. Unsere Gedanken sind die Triebfeder jeglicher Aktion.
Die Astrologie bietet die Chance diese Beweggründe menschlichen Handelns auszuloten und darzustellen. Und dies wiederum schenkt die Möglichkeit innere Kräfte zu verstehen und gegebenenfalls umzuwandeln zu lernen.
Der Nutzen der Astrologie liegt auch darin, dass sie dazu beitragen kann, sozial unverträgliche Einflüsse ins Gegenteil zu verkehren, ohne dem Menschen schaden zu bringen.

Feurige Welt 2, 86
Viele Verbrecher werden sich unter Suggestion der Arbeit zuwenden. So wie Trunksucht und andere Laster, können andere verbrecherische Leiden durch einen Willensbefehl geheilt werden. Man darf auch nicht vergessen, dass viele Verbrechen unter dem Einfluss von Besessenheit begangen werden; folglich sollten solche Menschen geheilt und nicht bestraft werden. Bei solchen Behandlungen hat eine systematisch ansteigende Arbeit entschieden maßgebende Bedeutung; denn die Quälgeister hassen jede Arbeit. Sie suchen das Opfer ins Chaos zu stürzen, doch Arbeit ist schon eine Gegenmaßnahme. Man sollte sich nicht mit dem Gedanken quälen, woher die starken suggestiven Kräfte kommen werden. Es gibt ihrer viele, doch sie sind gespalten. Wenn das "Institut der Psychische Energie" errichtet sein wird, werden sich viele brauchbare Mitarbeiter finden. Man sollte nicht vergessen, dass zwecks Überprüfung von Daten ein Institut für Astrologie sehr nützlich wäre. Es ist nicht lange her, da schämten sich die Regierungen, sowohl den Himmelskörpern als auch menschlichen Kräften Beachtung zu schenken, doch die psychische Energie muss die Aufmerksamkeit aufgeklärter Menschen auf sich ziehen.

 

Die Astrologie beschreibt eine Wissenschaft, die in wechselseitiger Beziehung zu allen anderen Wissenschaften und Einflüssen steht. Die Energien eines Zeitraums sind gebunden an einen Ort und dieser an den dortigen bereits bestehenden Einflüssen. Die Herausarbeitung dieser Einflüsse in Bezug zur Tagesenergie schenken eine genaue Möglichkeit die Vorkommnisse des Tages zu beschreiben.
Dazu ist jedoch eine ganzheitliche Sicht erforderlich, die ein hohes Maß an Wissenschaftlichkeit sämtlicher Disziplinen verlangt.
Ferner benötigt der Mensch geistiges Rüstzeug, um sich nicht an Nichtigkeiten aufzuhalten oder in Verwirrung ob der Möglichkeiten zu gelangen.
Der Mensch bedarf Hilfe von Außen, den höheren Welten, um die Astrologie folgerichtig zu leben; ganz so, wie es die Astrologen vergangener Jahrhunderte postulierten.

Feurige Welt 2, 115
Wären die Menschen fähig, sich über die Beschaffenheit eines Tages Rechenschaft zu geben, sie könnten vielen Schwierigkeiten entgehen. In der Tat, Astrologie ist eine sehr exakte Wissenschaft, und sie erfordert äußerst genaue Korrelation. Es ist offensichtlich, dass astrologische Angaben auf Ort und Zeit begrenzt sind. Das ist völlig begreiflich, wenn wir uns den Plan der sich kreuzenden Ströme vorstellen. Doch über allen möglichen Ungenauigkeiten unserer astrologischen Sofia die GottweisheitAuslegungen steht der große Anzeiger - das Herz. Diese zwei Quellen müssen vereint werden. Mögen die genauesten Berechnungen der Astrologie mit dem Herzen verbunden werden. Das Herz wird in seiner lautlosen Sprache genau sagen, wo die auszulebende Bedrängnis oder die zu nutzende Freude liegt. Doch möge sich weder die Weisheit des Herzens in Aberglauben verwandeln noch die Tabelle des Astrologen zum trockenen Gerippe werden. Viele kleine Umstände schwingen im Raum, und nur das feurige Herz kann das unsichtbare Netzwerk der Ursachen begreifen. Die Strahlen der Gestirne durchstreifen Völker, Rassen, Individuen. Man kann die Unabänderlichkeit des Chemismus der Konstellationen erkennen, doch solch unterschiedlicher Zusammenfluss muss sehr sorgfältig untersucht werden. Das Herz kann helfen, aber sogar beim Gefühlswissen wird es von der Hierarchie gelenkt. Mit Recht wenden sich die Menschen der Wissenschaft der Astrologie zu, doch ohne das feurige Herz können sie in ein undurchdringliches Dickicht geraten. So lasst uns an das Herz denken, anders gesagt, an die Hierarchie.

 

Der Mensch ist gebunden an sein Schicksal. Diese Bindung beruht aufgrund der Tatsache, dass die jetzige Evolutionsstufe des Menschen ein noch überwiegend gering ausgebautes Bewusstsein aufweist. Mit der Kraft des eigenen denkenden Bewusstseins lässt sich auch die Astrologie beherrschen und zum Mittel der Selbsterkenntnis und damit der Schicksalsüberwindung einsetzen. Ein gering entwickeltes Bewusstsein führt jedoch mit allem, was es tut, um seinen Schicksal zu entgehen, gerade dieses Schicksal herbei.
Der Gedanke beeinflusst - nicht nur - die astrologische Betrachtung immens. Daher ist die Beherrschung des eigenen Denkens eine Wichtige Lehraufgabe des astrologischen Studenten.

Feurige Welt 3, 609
Astrologie ist eine große Wissenschaft, doch sie kann durch Gedankenkräfte beherrscht werden. Der Gedanke kann in der Astrologie wahrhaftig Bedeutung haben. Der Gedanke ist schöpferisch; der Gedanke ist ein Chemiker; der Gedanke übt sogar Einfluss auf das Karma aus. Mit solchen mächtigen Gesetzen wetteifert der Gedanke.

 

Die Beschäftigung mit der Astrologie zeigt dem Menschen die tiefe Verbundenheit mit allem untereinander auf.
Doch auch ohne die astrologischen Möglichkeiten, die wahrlich vielfältig und exakt sind, lässt sich über pure Beobachtung viel Wahrheit erkennen. Es bedarf nicht komplexer mathematischer und physikalischer Erklärungen, um zu erkennen, dass Mond und Sonne einen starken Einfluss auf die Gezeiten ausüben. Dies geschah bereits zuvor über bloße Beobachtung. Und weitere präzise Betrachtungen führen von selbst zur Erkenntnis und Bestätigung - auch des astrologischen Prinzips.
So wird der Mensch in die Lage versetzt, natürliche und körperliche Anzeichen auch den laufenden Ereignissen gegenüberzustellen. Und dies ist ein Teil der astrologisch-analogistischen Lehre.

Aum, 302

Der Berg des

In den Einzelheiten des Lebens kann man wahrnehmen, wie viele kosmische Wellen die Erde berühren. Nur Unwissende können die großen Ströme leugnen, die den Raum durchdringen. Ereignisse können vorausgesagt werden, aber ebenso bedeutsam ist es, die Zusammenhänge der Ereignisse mit psychischen und physischen Erscheinungen zu verfolgen. Ohne Astrologie, allein durch Naturbeobachtung, kann man physische Erscheinungen mit laufenden Ereignissen vergleichen.

Die Menschheit schafft mehr, als die Menschen glauben.

 

Die Astrologie ist in dem Maße fehleranfällig, wie der Ausübende Unwissenheit über wichtige Erkenntnisse in sich trägt. Die Maximierung der astrologischen-eindeutigen Betrachtungsweise ist ein komplexes Unterfangen und erfordert vom Astrologen multiple Kenntnisse vieler Bereiche.
Vielfältig verflochtene Zusammenhänge erfordern eine angepasste Herangehensweise; komplexes ist nicht anhand primitiver Strukturen zu erkennen.
Doch die Erkenntnis der nahezu undurchdringbaren Komplexität soll nicht zum Trübsal auffordern, sondern aufzeigen, wie vielschichtig unser Dasein wirklich ist.

Bruderschaft, 23
Wir haben über die Mischung der Schichten gesprochen. Bei kosmischen Stürmen ist die Strömung des Chemismus ständig unruhig, und die Strahlen werden gebrochen. Ohne an die Unerschütterlichkeit des Gesetzes zu denken, ist es nicht leicht, diese Störungen hinzunehmen. Astrologie wird zwar als Wissenschaft anerkannt, aber sie kann infolge irdischer Unkenntnis noch vielen Schwankungen ausgesetzt sein. Zudem wurden viele Zeichen geheim gehalten. Wir sagen das nicht, um Enttäuschung zu bereiten, sondern um die Beobachter an die Kompliziertheit der Bedingungen zu gemahnen.

 

Die Herangehensweise eines Astrologen sollte von Objektivität geprägt sein.
Astrologie darf sich nicht vom einfachen „das ist Gut" und „das ist Böse" leiten lassen, wie es in der heutigen Zeit viele zu tun pflegen.
Der Astrologe sollte, ganzheitlich, alle Facetten des Horoskops einbeziehen, um zu einer den den Menschen verbessernden Erkenntnis und deren Umsetzung zu gelangen.
Eine zu primitive Herangehensweise an die Astrologie unter Nichtachtung geistiger Grundlagen führte und führt zu allerlei Kummer und Betrübnis.
Jedes Individuum wird anders auf ein und demselben Einfluss reagieren. Jeder Ort wird anders auf den kosmischen Magnetismus eingehen. Um der Individualität gerecht zu werden, müssen wir astrologisch auch individuell vorgehen. Wahre Astrologie kann nur vorurteilslos betrieben werden!

Bruderschaft, 352
Jene, die den Chemismus der Gestirne studieren, sprechen von glücklichen und unglücklichen Zeichen. Wirklich, es kann weder Glück noch Unglück für die ganze Welt geben. Doch es ist vergeblich zu meinen. ein unglücklicher Tag versenke die ganze Welt in Tatenlosigkeit. Dennoch sollte man Vorsicht walten lassen, wenn der Chemismus dicht und schwer ist. Beobachtungen und Vorsicht können die besten Ergebnisse zeitigen. Es ist besser, an einem Tag üblen Geschicks umsichtig zu sein, als an einem Glückstag die Scharfsicht einzubüßen. Unrichtiges Verstehen der Astrologie hat viel Kummer verursacht. Vergessen wir nicht, dass der Chemismus der Gestirne nicht auf alles und auf jeden gleich einwirken kann. Auf den Höhen, auf dem Meer und unter der Erde kann es keine gleichen Wirkungen des Chemismus geben. Wird das Wissen über die Gestirne vorurteilslos angenommen, wird sich eine erhabene Wissenschaft entwickeln.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 04. November 2008 um 16:39 Uhr