| Warum ich Agni Yoga und Astrologie als Synthese sehe |
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| Sonntag, 05. Oktober 2008 um 12:48 Uhr |
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Um die Frage beantworten zu können, warum ich gerade den Agni Yoga für unsere Astrologie für so wichtig erachte, sollte zuerst der Frage nachgegangen werden, warum überhaupt eine geistige Basis für Astrologen eine wichtige Voraussetzung darstellt. Eine Astrologie, die betrieben wird ohne eine moralisch sittliche Grundlage, ohne spirituelle Basis , sollte aus mehreren Gründen undenkbar sein. Wird die Astrologie ohne eine geistige Basis ausgeübt, fehlen dem ausübenden Astrologen wichtige Erkenntnisschritte und ethische Grundsätze. Die Astrologie bietet vielfältige Möglichkeiten in das Privatleben eines Menschen einzudringen und sich der tiefsten Geheimnisse eines Menschenlebens bewusst zu werden. Dies bereitet Schadhaftigkeit offene Türen und kann in vielfacher Weise ausgenutzt werden. Eine gute geistige Basis, an die ein Astrologe sich orientieren kann, lässt die Astrologie erst zu einem Instrument zugunsten des Menschen werden. Fehlt dieser ethische Unterbau, dann arbeitet die Astrologie allzu oft dem Menschen zuwider. Daher sollte meiner Ansicht nach ein Astrologe auch daran gemessen werden, welcher geistigen Ausrichtung er folgt. Stellt sie doch die Wurzel dar, aus der alles Wissen, Handeln und Deuten wächst. Eine edle kräftige Wurzel vollbringt eine andere Pflanze, als eine faule und angegriffene. Im Agni Yoga finden wir eine geistige Basis, die mit den astrologischen Erkenntnissen in Gänze übereinstimmt und diese komplettiert. Der Astrologe arbeitet gezielt mit dem Menschen zusammen, um dem Menschen in seiner Entwicklung unterstützend hilfreich zu sein. Zudem erarbeitet sich der Astrologe die Erkenntnis, dass der Mensch in einer direkten Verbindung zum kosmischen Raum steht. Von hier ist es nur noch ein kleiner Schritt zu der Erkenntnis Höherer Welten des Lichts, zu denen wir eine direkte Verbindung über den uns allen innewohnenden Geist hegen. Dies ebnet den Weg zu einer tiefen Zusammenarbeit der Menschheit aus Herzlichkeit.
Gemeinschaft, 1: Die Familie, die Sippe, das Land, die Völkervereinigung - jede Gemeinschaft strebt nach Frieden, nach Verbesserung des Lebens. Jede Zusammenarbeit und jedes gemeinschaftliche Leben bedarf der Vervollkommnung. Niemand vermag die Grenzen der Evolution festzulegen. Demnach wird auch der Schaffende zum Schöpfer. Wir wollen vor den Aufgaben der schöpferischen Tätigkeit nicht zurückschrecken. Wir wollen für die Wissenschaft freie Wege finden. So wird der Gedanke an die Vervollkommnung ein Zeichen der Freude sein. Feurige Welt I, 39: Die Feinstoffliche Welt will unserer Welt auf ihre Weise helfen. Aber wahre Zusammenarbeit kann nur durch Herzensbildung und durch Verstehen der Eigenschaft des Wesens des Feuers erlangt werden. Feurige Welt III, 35: So viel wird über Zusammenarbeit gesprochen, aber so wenig wird begriffen! Sie ist einer der am meisten missverstandenen Begriffe, weil in einer menschlichen Gemeinschaft die Idee vereinter Arbeit so entstellt wird. Das Leben in der Gemeinschaft von Mitarbeitern kennt keinen Zwang der Gefühle, der Verpflichtungen, keine Nötigungen, sondern nur Bestätigung vereinter Arbeit im Namen des Guten. Würde die menschliche Gesellschaft das Gesetz vereinter Arbeit als Lebensgesetz annehmen, könnte das menschliche Bewusstsein sehr geläutert werden! Denn der Rhythmus einer gemeinsamen Aufgabe kann verschiedene in ihren Eigenschaften unterschiedliche Fachleute und Individuen vereinen.
Wir finden über die Astrologie einen direkten Zusammenhang zwischen dem Geschehen hier auf Erden und dem Kosmos. Diese Relation zwischen irdischen Leben und kosmischen Lauf zeigt die tiefe Sinnhaftigkeit unseres Daseins und überdies die Komplexität der Schöpfung. In deren Gesamtheit sind wir als wichtiges Glied gewichtig eingebunden. Die Kirchen bieten uns diese Möglichkeit aus erster Quelle nicht wirklich als praktikable Option. Nicht nur, dass sie gegen Astrologie argumentieren, sie finden auch keinen Bezug mehr zu wesentlichen kosmischen Naturgesetzen. Der Agni Yoga fördert eine Zusammenarbeit von Religion und Wissenschaft ausdrücklich. Und ein Zusammenhang wird offensichtlich, wenn wir uns mit offenen Augen den Tatsachen stellen. Auch in der Religion bedarf es keines Glaubens mehr, denn wenn wir aus der Theorie der Religion zu Wissen gelangen, dann ist das logische Resultat, dass die Religion selbst zur Wissenschaft wurde.
Im Agni Yoga wird die Astrologie oft treffend als Astrochemie bezeichnet und vielfach positiv erwähnt. Gerade auch die positive Grundhaltung zur astrologischen Wissenschaft und ihre Anerkennung waren für mich ein weiterer Anreiz diese Lehre anzunehmen. Wir arbeiten in der Astrologie mit der Mischung unterschiedlicher Planeten- und Faktorenenergien, die wir auf den Lauf der Erde und den Menschen konkret beziehen. Was ist diese Mischung der Energien, die Auslotung deren Wirkungen und die daraus abgeleitete Synthese anderes als Astrochemie? Diese feine Differenzierung der Energien und ihre Mischungen erlauben uns Astrologen in die kleinsten Winkel des menschlichen Daseins vorzustoßen. Wir finden in der Astrologie damit zugleich ein Mittel zur Selbsterkenntnis. Die vornehmliche Aufgabe der Astrologie sollte meiner Meinung nach darin bestehen zur Selbsterkenntnis zu gelangen. Die Selbsterkenntnis führt vor allem auch dazu, dass wir erkennen, das wir alle fehlerbehaftet sind. Wenn wir dies tatsächlich erkennen, dass wir allesamt reichlich Fehler unser eigen nennen, dann finden wir auch einen Weg zur Toleranz und zum Verständnis für Fehler anderer gegenüber. Die Astrologie belegt mittels ihrer analytischen Methoden, dass alle Menschen individuelle Charakteranlagen in sich tragen. Damit führt die Astrologie uns vor Augen, dass wir Menschen alle voneinander verschieden sind und aufgrund einleuchtender Ursachen auch sein müssen. Auch diese Erkenntnis führ t wiederum zur Toleranz unserer Mitmenschen gegenüber. Agni Yoga lehrt uns die Wichtigkeit des menschlichen Bewusstseins. Wenn wir unser Bewusstsein erweitern, so das Agni Yoga, formen wir die Grundlage zu einer besseren Welt. Und ein Teil dieser Erweiterung ist als wichtigster Kern die Selbsterkenntnis, die zu maßgeblicher Verfeinerung des Seins führen wird.
So tragen verantwortungsvoll betriebene Astrologie und Agni Yoga dazu bei, dass wir Menschen eine bessere, lebenswerte und mit höher entwickelten Erdenbürgern belebte Welt schaffen. Nicht zuletzt auch deswegen, weil wir über die Astrologie auch erfahren, dass es ein Kausalitätsgesetz gibt, welches von Ursache und Wirkung geprägt ist. Diese Erkenntnis wird uns dazu anleiten, dass wir bestrebt sind nach unserem besten Gewissen zu handeln und zu denken. Wir erkennen über die Astrologie die Ebnung eines Neuen Zeitalters des Wassermanns, welches auch eine neue Lebenslehre benötigt. Agni Yoga ist meiner Ansicht nach eine ideale Lebenslehre für ein Neues Zeitalter. Agni Yoga stimmt mit unserer Astrologie überein, ist mit jeder wahren Religion vereinbar und liefert Antworten, die für das Neue Zeitalter von äußerster Wichtigkeit sind. Dies ist für mich persönlich der Grund Agni Yoga und Astrologie als zusammengehörend zu betrachten und die Wichtigkeit dieser Kombination herauszustellen. |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 04. November 2008 um 16:38 Uhr |

Agni Yoga als Basis für Astrologie

